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Webvisitenkarte erstellen lassen mit WordPress. Vor- und Nachteile der Miniwebsite – und was du wissen solltest

Webvisitenkarte erstellen: Welche Vor- und Nachteile hat ein Onepager?

Wann ist eine Webvisitenkarte sinnvoll?

Wenn du Existenzgründer*in bist und schnell online sein musst, kann eine schicke Web-Visitenkarte vorübergehend ausreichen. Sie reicht für einfache Anforderungen für Gründer und Dienstleister, die keine Zeit haben und schnell eine Online-Präsenz benötigen, um Besucher kurz und knapp über ihre Leistungen zu informieren. Eine Webvisitenkarte ist kostengünstig und schnell gemacht im Vergleich zu umfassenderen Webseiten. Mit deinem Logo und einer klaren Vorstellung, wie deine Marke wirken soll, mit kostenlosen Google Fonts, und einem schicken Template als Vorlage kannst du ruckzuck online am Start sein und deine Leistungen präsentieren. Die Nachteile wiegen allerdings schwer, denn langfristig sind Miniwebsites definitiv KEINE Option.

Webvisitenkarte: die nackte Wahrheit – Pro und Contra im Klartext! Vorteile:

Schnell & günstig:
Zack, zack, fertig – deine Webvisitenkarte ist mit einem einfachen Webbaukasten im Handumdrehen erstellt und kostet so gut wie nichts. Das ist okay, wenn du schnell eine Online-Präsenz benötigst, dein Budget aber begrenzt ist und du die Nachteile von Webbaukästen in Kauf nimmst.

Einfach & übersichtlich:
Weniger ist manchmal mehr! Die klare Struktur und die wenigen Inhalte deiner Webvisitenkarte sorgen dafür, dass Besucher auf deiner Seite sofort finden, was sie suchen. Und du kannst schnell deine Inhalte erstellen.

  • Du hast schnell eine kleine, digitale Präsenz
  • Schnelle Umsetzung – trotz knapper Ressourcen
  • Du kannst testen, wie deine Business-Idee angenommen wird
  • Du kannst sofort starten
  • Deine Website ist nicht für die Kundenakquise gedacht (du gehst andere Wege, um Kunden zu gewinnen)

Wenn dein Hauptziel darin besteht, kurz und bündig über dein Unternehmen zu informieren und du Besuchern ermöglichen willst, Kontakt mit dir aufzunehmen, kann eine Webvisitenkarte erst einmal ausreichen. Eine einfache und übersichtliche Darstellung der wichtigsten Informationen ermöglicht es den Besuchern, schnell und unkompliziert Kontakt aufzunehmen. Vielleicht werden sie über einen Flyer auf dich aufmerksam oder über deine Visitenkarte. Über deine dort angegebene URL kommen sie dann auf deine Miniwebsite.

Nachteile einer Webvisitenkarte, die du kennen musst (die nackte Wahrheit):

SEO? Fehlanzeige!
Mit deiner Webvisitenkarte dümpelst du gnadenlos auf den hinteren Plätzen der Google-Suchergebnisse. Warum? Zu wenig Text, zu wenig Keywords – einfach zu wenig Futter für die Suchmaschinen-Bestien.

Inhalte? Mangelware!
Vergiss es, deine Besucher mit spannenden Inhalten zu fesseln. Auf deiner Mini-Webseite ist einfach kein Platz dafür. Die Folge: Langeweile und schnelles Abhauen statt begeisterter Kunden.

Expertise? Unsichtbar!
Du bist ein Profi in deinem Gebiet? Dann zeig es auch! Aber auf deiner Webvisitenkarte? Pustekuchen. Fachwissen, Erfahrung, Referenzen – alles muss knallhart komprimiert werden. Viel Spaß dabei, deine Expertise in ein paar mickrige Zeilen zu pressen.

Leads? Fehlanzeige!
Willst du neue Kunden gewinnen? Mit deiner Webvisitenkarte wird das schwierig. Newsletter-Anmeldung? Fehlanzeige. Download-Angebot? Vergiss es. Die Möglichkeiten zur Lead-Generierung sind so begrenzt wie der Platz auf deiner Mini-Webseite.

Marke? Abwesend!
In der heutigen Online-Welt musst du dich als Marke abheben. Mit einer Webvisitenkarte? Kaum möglich. Einzigartige Inhalte und eine starke Online-Präsenz? Fehlanzeige. So verschwindest du schnell in der Masse der Mitbewerber.

Individualität? Oh weh!
Webvisitenkarten werden oft mit Baukasten-Systemen erstellt. Das bedeutet: Allerweltsdesign statt individueller Auftritt. So wirkst du schnell austauschbar und langweilig.

Flexibilität? Nicht vorhanden!
Mit einer statischen Webvisitenkarte bist du starr und unflexibel. Aktuelle Angebote, neue Leistungen oder Änderungen deiner Kontaktdaten kannst du nicht einfach mal eben aktualisieren.

Was gehört auf eine Webvisitenkarte?

1. Übersichtliches Webdesign und schickes Layout

Das Design spielt eine entscheidende Rolle, um Besucher zu begeistern. Wähle eine professionelle und ansprechende Gestaltung, die den Charakter deines Unternehmens widerspiegelt.

Ein einladender Entwurf mit deinem Firmenlogo ist entscheidend für eine gelungene Webvisitenkarte. Vermeide überladene Layouts und sorge stattdessen für klare Strukturen und eine gute Lesbarkeit. Nutze eine attraktive Farbgestaltung und wähle eine geeignete Schriftart für dein Unternehmen (die du auch auf allen anderen Kommunikationsmitteln wie Visitenkarte, Flyer … nutzen wirst – damit alles wie aus einem Guss ist). Denke auch daran, dass viele Menschen über mobile Geräte auf deine Website zugreifen, daher sollte deine Internet-Visitenkarte ein Responsive Design haben und auf verschiedenen Bildschirmgrößen – also auch am Handy – zuverlässig funktionieren. Eine mobile Optimierung ist der Schlüssel, um bei Besuchern anzudocken, die gerade unterwegs sind und via Smartphone deine Webseiten betrachten. Je attraktiver dein Design auf Besucher wirkt und je klarer du den hohen Wert deiner Leistungen kommunizierst, desto besser bleibst du im Kopf. 

2. Kurze Unternehmensbeschreibung

In deiner Online-Visitenkarte solltest du kurz und präzise informieren, wer du bist, was du anbietest und wie du deiner Zielgruppe helfen kannst. Es ist wichtig, dass du den Nutzen deiner Leistungen kurz und knapp vermittelst. Setz dir dafür die Brille deiner Zielgruppe auf und betrachte deine Leistungen und den Nutzen aus ihrer Sicht. Vermeide Fachbegriffe und nutze stattdessen eine einfache und verständliche Sprache, die deine Kunden auf Anhieb verstehen. Je klarer Besucher den Nutzen deiner Leistungen wahrnehmen, desto besser. Arbeite daran, dass sie schon auf den ersten Blick den hohen Wert deiner Leistungen spüren und bei dir andocken. Je relevanter du den Nutzen kommunizierst, und je mehr die Besucher deiner Website diesen Nutzen fühlen, desto wertvoller sind deine Leistungen für die Leser.

3. Ein schönes Foto von dir oder deinem Produkt

Wie du dir sicher denken kannst, benötigst du für deine effektvolle Webvisitenkarte auch professionelle Bilder. Wenn du etwa Coach, Berater, oder Trainer bist, oder deine Leistungen anderweitig eng mit deiner Person verbunden sind, dann möchten deine Kunden in spe die Möglichkeit haben, dich auf deiner Website ein wenig kennenzulernen. Am besten möglichst authentisch und so, dass du die Bilder selbst auch magst. Auch wenn die Versuchung groß ist: bitte nimm auf keinen Fall Fotos aus vergangenen Zeiten, nur weil du da noch jünger und attraktiver warst. Wenn du 10 Jahre alte Bildern benutzt, wird man irritiert sein, wenn man dich live auf Zoom oder im echten Leben trifft. Du willst schließlich Vertrauen gewinnen und nichts vorgaukeln.

Dafür benötigst du professionelle Bilder vom Fotografen. Wenn du physische Produkte verkaufst, solltest du selbstverständlich auf deiner digitalen Visitenkarte schöne Fotos deiner Produkte zeigen. Logisch, oder? Die kleine Investition sollte es dir wert sein, denn Menschen denken mit den Augen! Professionelle Fotos sind kein Luxus, sondern unverzichtbar, wenn es dir mit deinem Business ernst ist. Das gilt auch für deine professionelle Webvisitenkarte.

Von Stockbildern (also gekaufte oder kostenlose Fotos aus Bilddatenbanken wie Unsplash) halte ich wenig. Sie sind als Ergänzung denkbar, aber ersetzen niemals eigene Bilder. Mit generischen Stockbildern gehst du in der Masse deiner Konkurrenten unter und bist unsichtbar. Keine gute Idee!

4. Kontaktdaten

Stelle sicher, dass deine Kontaktdaten sichtbar auf deiner Online-Visitenkarte zu sehen sind. Hier sollte deine Telefonnummer stehen, ebenso deine E-Mail-Adresse und gegebenenfalls deine Geschäftsadresse als Kontaktmöglichkeiten. Perfekt wäre es, wenn du zwecks komfortabler Terminvereinbarung auch schon ein Terminbuchungstool verwendest.
Zusätzlich kannst du auch Links zu deinen Social-Media-Profilen einfügen, um Interessenten weitere Möglichkeiten zu bieten, mit dir in Kontakt zu treten.

5. Referenzen und Kundenbewertungen

Um Vertrauen aufzubauen und potenzielle Kunden von deinen Produkten / Dienstleistungen zu überzeugen, solltest du Referenzen und Kundenbewertungen auf deiner Webvisitenkarte präsentieren. Zeige, dass andere Kunden bereits von deinem Angebot profitiert haben und teile ihre positiven Erfahrungen. Referenzen und Erfolge sind ein wichtiger Vertrauensbeweis. Präsentiere Erfolgsgeschichten und positive Kundenbewertungen, um Besucher von deinem Können zu überzeugen. Vertrauen ist der Schlüssel zum Erfolg.

6. Social-Media-Integration

Verlinke deine Social-Media-Profile auf deinem Webauftritt. Dadurch können Besucher dich auch über andere Kanäle erreichen und du baust online eine größere Sichtbarkeit auf.

7. Öffnungszeiten

Wenn du dich nur in der digitalen Welt bewegst, sind Öffnungszeiten nicht erforderlich.

8. Impressum und Datenschutz

Auch wenn deine Homepage keine Unterseite hat: Datenschutz und Impressum sind Pflichtseiten, die dazu gehören. Da gibt es keine Ausnahmen.

Webvisitenkarten als Dauerlösung – ist das sinnvoll?

NEIN!

Als Dauerlösung rate ich dir ab. Es ist in den meisten Fällen nahezu unmöglich, damit bei Google sichtbar zu werden. Für deine Kundenakquise benötigst du Strategien und Techniken, die den Rahmen einer reduzierten Standard-Webvisitenkarte sprengen.
Es sei denn, du setzt von Anfang an auf eine ausbaufähige Webvisitenkarte. Eine, mit der du klein anfängst und die mit deinem Business mitwächst.

Kosten für eine Webvisitenkarte 

Die Erstellung einer einfachen Webvisitenkarte für Freiberufler oder Existenzgründer ist kostengünstig. Mit Baukasten-Systemen kannst du eine Internet-Visitenkarte erstellen, die wesentliche Informationen beinhaltet. Diese kann anfangs ausreichen, um bereits vorhandene Kontakte seriös anzusprechen.

Mit einem Baukasten-System wie Wix oder Jimdo bist du mit 0 € dabei, wenn du die Website selbst erstellst. Zudem ist die Wartung in der Regel unkompliziert.

Aber …

Auf Dauer hast du einen Rohrkrepierer, denn du schadest deinem Business.

Solltest du kein Budget für eine professionelle Agentur haben, hast du zumindest eine Miniwebsite für dein kleines Start-up.

Was kostet es, damit die Web-Visitenkarte später ausgebaut werden kann?

Die Kosten für deine Webvisitenkarte können je nach Umfang und Anforderungen variieren. Ideal ist es, wenn du schrittweise deine eigene Online-Präsenz aufbauen kannst und die Technik dabei mitmacht. 

Wenn du keinen Bock auf nervige Limitierungen von Baukasten-Systemen hast, empfehle ich dir von Anfang an auf WordPress.org zu setzen (KEIN Baukasten wie WordPress.com). Das ist zwar etwas mehr Aufwand, aber es lohnt sich, wenn du langfristig denkst.

Sprich mit deiner Online-Agentur oder deiner Webdesignerin über die nächsten Schritte. Wenn es dir ernst ist mit einer professionellen Umsetzung, lass uns bei einem virtuellen Kaffee zusammensetzen, damit du die nächsten Schritte kennst. Kontakt

Tipp: Überprüfe zunächst, was du für deine Kleinunternehmer Homepage bereits in petto hast (Text, Bilder, Farben, Logo, Kenntnisse deiner Zielgruppe und wie du bei ihnen andockst …). Wobei benötigst du gegebenenfalls noch Unterstützung, bevor es an die technische Umsetzung geht? 

Ich bin ein Freund davon, wenn du als Gründer*in zunächst eine kleine, feine Lösung hast und sie mit mir Schritt-für-Schritt in einen umfangreicheren professionellen Internetauftritt ausbaust.

Das erleichtert deinen Einstieg in die Online-Welt erheblich.
Wie hört sich das für dich an?

Fazit

Eine Webvisitenkarte ist wie ein Miniatur-Auto: klein, billig, aber nicht wirklich fahrtüchtig. Für den kurzen Weg zum Bäcker mag das reichen. Aber wenn du im Online-Segment erfolgreich durchstarten willst, benötigst du mehr. Meine Empfehlung: Investiere von Anfang an in eine richtige Website, die dich und deine Leistungen ins beste Licht rückt. Beachte von Anfang an, dass die Website ausbaubar ist und mit deinem Business wachsen kann. Dann musst du nicht noch mal von vorn anfangen.

Idealerweise nutzt du von Anfang WordPress.org, statt auf ein limitierendes Baukasten-System zu setzen, das dich ausbremst. Dann kannst du schrittweise, mit deinem wachsendem Business deine Homepage ausbauen lassen (statt noch einmal von vorn anzufangen).
Mein Credo: think big. Start small!
Es lohnt sich.

Du denkst groß und willst klein starten?
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