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WordPress.org oder WordPress.com – Was sind die Unterschiede?

Wordpress.org oder Wordpress.com - Was ist besser?

WordPress.org oder WordPress.com – Was sind die Unterschiede?

WordPress.com und WordPress.org sind unterschiedliche Plattformen. Ich habe die Vorteile und Nachteile der beiden verglichen, damit du die richtige Plattform nutzt (und nicht unnötig Lehrgeld zahlst).

WordPress.org – Vorteile

WordPress.org ist „das richtige WordPress“, das Original.
Es ist die Webseiten Plattform, über die du viele großartige Sachen gehört hast. Wenn jemand über gute Lösungen redet ist immer WordPress.org gemeint.

Mit WordPress.org hast du alle Möglichkeiten für dein Business.
Mit WordPress.org bist du Eigentümer. Deine Webseite gehört dir und du kannst nach Bedarf tun und lassen was du willst. Es ist wie bei einem Hausbesitzer: Der baut an und um, wann er will und braucht niemanden fragen.

WordPress ist seit einigen Jahren das beliebteste Webseiten System für Webseiten weltweit – zu Recht. Ich nutze WordPress.org inzwischen seit ca 8 Jahren und bin nach wie vor begeistert.

Es ist Open Source, leicht bedienbar, kostenlos – und gleichzeitig unbezahlbar. Jeder kann WordPress.org herunterladen und benutzen.

 

Vorteile

Weshalb ich WordPress.org nutze

Ich darf alles installieren, was ich für mein Business brauche. Mir steht der volle Umfang mit allen Möglichkeiten für das Marketing zur Verfügung, wenn ich WordPress.org nutze.

7 Gründe, warum ich WordPress.org verwende statt .com

WordPress.org ist der klare Favorit.

  • Ich kann die schönsten Vorlagen (Themes) benutzen und sie 100% für meine Marke anpassen. Gestaltungsfreiheit ist mir wichtig, denn ich will eine professionelle und einzigartige Außenwirkung haben. Eine gute Vorlage alleine reicht mir nicht aus, denn ich will das Design ja für meinen Bedarf individualisieren. Die Besucher meiner Internetseite sollen sich auf den ersten Blick wohl fühlen, gerne dort verweilen und sich informieren. Mit WordPress.org kann ich das Design so für meine Marke anpassen, wie ich es sinnvoll finde und habe mit meinem Lieblings-Premium-Theme alle Gestaltungsfreiheiten.
  • Maximale Unabhängigkeit und Kontrolle über meine Webseite sind mir wichtig. Ich vermeide unnötige Abhängigkeiten, wann immer es möglich ist und bin ein Kontrollfreak.
  • Ich habe die absolute Datenhoheit. Niemand kann mir meine Website wegnehmen, oder mir womöglich den Zugang zu der Website einschränken.
  • Keiner pfuscht mir dazwischen und es hängt kein Unternehmen dran, dass womöglich übermorgen pleite ist, oder seine Regeln zu meinem Nachteil ändert. Ich habe alle Zugangsrechte.
  • Mit Erweiterungen (sogenannten Plugins) kann ich den Leistungsumfang meiner Webseite ausbauen. Ich nutze z. B. das Plugin „SEO Yoast“, um noch besser bei Google gefunden zu werden und ein anderes Plugin für schöne Formulare, mit denen ich im Handumdrehen aus Besuchern neue Interessenten mache. Außerdem überwache ich meine Webseite zum Beispiel mit dem Plugin „Google Analytics“. Das ist ein Tool mit dessen Hilfe ich erkenne was bereits gut funktioniert und was ich noch verbessern könnte. Ich kann Plugins für meinen individuellen Bedarf frei auswählen. Bei WordPress.org gibt es keine Begrenzungen und kann mir installieren was ich haben möchte. Und auch mal neue Sachen testen.
  • Wenn ich mal eine Frage habe, bekomme ich eine Antwort. Der Support ist mir wichtig, denn es gibt gelegentlich Dinge, die sind nicht selbsterkärend. Ein gutes Premium Theme oder ein umfangreiches Plugin erschließt sich nicht von alleine. Es tauchen immer mal Fragen auf, die von dem zugehörigen Support gelöst werden. In der Regel erhalte ich von einem guten Support innerhalb von 24 Stunden eine Antwort. So komme ich schnell weiter. Das schätze ich sehr.
  • Ich kann meinen Webhoster selbst wählen und mit meiner Webseite sogar umziehen, wenn das mal erforderlich ist. Das habe ich auch schon genutzt, um eine schnellere Datenleitung, besseren Support und ein Sicherheitszertifikat zu erhalten, (ohne dass dafür zusätzliche Kosten entstehen).
  • Auf meinen WordPress.org Internetseiten kann ich Anzeigen schalten wann, wo und so viel ich will und damit auch sogar Geld verdienen. Die Einnahmen gehören mir und ich muss sie mit niemandem teilen. Wenn ich keine Anzeigen haben will lasse ich sie weg.
  • Ich kann meinen eigenen online Kurs aufsetzen und verkaufen, einen Mitglieder Bereich erstellen, oder auch bezahlten Premium Content anbieten. Meine Online Kurse laufen auch auf meiner Webseite und das ist gut so.
  • Mit WordPress.org kann ich Geld verdienen– auch ohne eigenes Produkt. Das Stichwort ist Affiliate Marketing. Mein Blog für große Frauen wäre ohne WordPress.org nicht denkbar gewesen.
  • Außerdem kann ich ergänzend jederzeit einen Onlineshop mit WooCommerce erstellen und meine Produkte damit verkaufen, wenn ich das möchte.

Weltklasse. Zukunftssicher. Kostenlos.

Nichts für Faulenzer

WordPress.org – Nachteile

Es gibt eigentlich keine Nachteile, wenn du WordPress.org benutzt. Du hast allerdings ein paar Pflichten, die du unbedingt ernst nehmen solltest:

  • Einrichtung und Installation sind aufwendiger als bei WordPress.com.
  • Du bist verantwortlich für die Sicherheit deiner Website und mußt dein System pflegen, oder pflegen lassen, damit alles in Schuss bleibt.
    Glücklicherweise gibt es gute Plugins, die regelmäßig automatische Sicherungen (Back-ups) erstellen. Es ist allerdings sinnvoll zu kontrollieren, ob die Back-ups tatsächlich gemacht wurden. Aber WordPress ist ja clever: Du kannst dich benachrichtigen lassen, wenn ein Back-up mal nicht gelaufen ist. Bei mir laufen sie zuverlässig und das ist mir sehr wichtig.
  • Aktualisierungen (Updates) deiner WordPress Website kannst du selbst übernehmen oder beauftragst deinen Webdesigner. Komfortabler Weise kannst du das mit einem Klick auf den Update Button selbst erledigen.
  • Wie bei allen eigenen Webseiten brauchst du einen Webhoster. Deshalb spricht man auch vom selbstgehosteten WordPress. Damit ist der Anbieter gemeint, bei dem deine Daten liegen. Die Kosten dafür betragen ein paar Euro pro Monat. Das ist so zu sagen deine kleine Laden Miete. Ist das ein Nachteil? Nein. Ich wollte es nur der Vollständigkeit halber erwähnen

Was ist denn jetzt besser?

Mein Fazit

WordPress.org ist die richtige Lösung für Unternehmer und Blogger, die mit ihrer Internetseite Kunden gewinnen, Produkte verkaufen und Geld verdienen wollen.

Warum WordPress - 10 gute Gründe

Das beliebteste Website-Baukastensystem

WordPress.com

Hinter dem Namen verbirgt sich ein gewinnorientierter Hosting Anbieter. Bei wordpress.com bist du sozusagen nur Mieter deines Hauses und hast deshalb nur begrenzte Kontrolle über deine Website.

WordPress.com

Lasst uns zunächst einen Blick auf die Vorteile werfen

  • Für Hobbyblogger ist WordPress.com die ideale Plattform um schnell, einfach und ohne großes Brimborium eine eigene Website oder einen eigenen Blog zu erstellen.
  • Schnelle Einrichtung und Installation
  • Die lästigen Wartungsarbeiten übernimmt WordPress.com. Man braucht sich nicht darum kümmern.
  • Es ist kostenlos und wenn mehr Leistungen benötigt werden, kann man zu einer bezahlten Version wechseln.
  • Innerhalb von 1 Minute hat man eine eigene WordPress Seite, die man einfach befüllen kann. Man benötigt kein Know-how.
WordPress.org vs. WordPress.com - Was ist der Unterschied?

WordPress.org vs com: Unterschiede auf einen Blick

WordPress.com – Nachteile

  • Eingeschränkte Möglichkeiten beim Design
  • In der kostenlosen Version werden auf deiner Webseite Anzeigen geschaltet, an denen du aber nichts verdienst. Das können auch mal Anzeigen sein, die zu deiner Konkurrenz verlinken. Wenn du das nicht möchtest dann kannst du auf die bezahlte Version wechseln. Dann wird keine Anzeige mehr geschaltet.
  • Du kannst keine ergänzenden Plugins für das Marketing verwenden, die du dringend benötigst.
  • In der gratis Version hast du nur sehr begrenzte Möglichkeiten bei der Gestaltung deiner Website. Premium Vorlagen (Themes) darfst du in der gratis Version nicht benutzen. Eine professionelle Außenwirkung für deine Marke bekommst du damit nicht an den Start.
  • Du hast niemanden den du mal fragen kannst, denn der Support ist ausgeschlossen (oder stark limitiert).
  • Da du nur Mieter deiner Webseite bist, kann dich der Vermieter jederzeit rausschmeißen, wenn er glaubt, dass du gegen irgendwelche Regeln verstößt. Selbst wenn du nicht gegen Regeln verstößt kannst du rausfliegen. Wenn du viel Zeit investiert hast und wieder bei null anfangen musst kann sowas deine Existenz gefährden.
  • In der kostenlosen Version bekommst du keine eigene Domain. Nur in der bezahlten Version kannst du deine eigene Domain auswählen. Also zum Beispiel https:// deinwebsitename.de
  • Eine eigene E-Mail-Adresse bekommst du nicht. Deshalb musst du dafür auf andere Anbieter ausweichen. Das kann z.B. gmx, gmail, oder yahoo sein. Auf mich wirken solche Adressen allerdings unprofessionell, vielleicht geht es dir da ähnlich.
  • Du darfst keine Plugins für die Analyse deiner Webseite benutzen. Ohne die Analyse mit Tracking Tools erfährst du nicht, was gut funktioniert und wo du noch nachbessern solltest. Du stocherst also immer nur im Dunkeln.
  • Es gibt keine Mitgliederbereiche, oder Premium Bereiche, um mit deinen Leistungen Geld zu verdienen.
  • Die Versionen Kostenlos, Premium und Business bieten keine Option einen Onlineshop zu erstellen. Du kannst also deine Produkte oder Leistungen nicht über deine Website verkaufen.
  • In der kostenlose Version wird immer Werbung platziert, an der du aber nichts verdienst. Die Werbeeinblendungen sind lästig und häßlich, da sich nicht zu deiner Marke passen. Sie lenken deine Besucher ab und du hast keinen Einfluss darauf, welche Werbung eingeblendet wird. Das kann auch mal Werbung für deine Konkurrenz sein.

Auch wenn du dich für eine kostenpflichtige Version entscheidest

Es gibt viele Einschränkungen bei WordPress.com

Das betrifft sowohl die kostenlose als auch die bezahlte Premium Version. Selbst wenn du zum Business Plan wechselst (circa 270 € pro Jahr) fehlen dir wichtige Möglichkeiten, damit du weiterkommst. Da hilft dann auch kein Upgrade.

Der Vollständigkeit wegen möchte ich erwähnen, dass es auch einen VIP Zugang für WordPress.com gibt. Die Preisgestaltung ist allerdings nicht transparent. Die Preise liegen irgendwo zwischen 4000 € und 24.000 € pro Monat und lohnen sich damit nur für wenige hoch frequentierte Webseiten.

Wie sicher ist WordPress?

WordPress.org oder WordPress.com – was ist besser?

Mein Fazit:

Trotz der vielen Nachteile kann WordPress.com eine Option sein: Für Hobbyblogger und Menschen, die privat schnell mal eine Webseite zusammenbasteln wollen, zum Beispiel um privat Urlaubsfotos oder Tierbilder zu teilen.

Als Unternehmer brauchst du WordPress.org
Wenn du mit deiner Webseite neue Kunden erreichen, oder als Blogger Geld verdienen willst. Wenn du als Marke sichtbar und bekannt werden möchtest, dann ist WordPress.org. die richtige Lösung.
Hast du eine Frage oder möchtest du etwas ergänzen? Dann schreibe gerne einen Kommentar.

Schlagworte:

Claudia Germer

Hi! Ich mache seit 30 Jahren visuelle Kommunikation, die wirkt. Bevor ich mich selbstständig machte, war ich in Online Agenturen für digitales Branding von Marken verantwortlich. Das waren großartige Aufgaben (aber leider nicht Familien kompatibel). Es folgt mein Schritt in die Selbstständigkeit. Ich liebe die bunte Hängematte in meinem kleinen Garten, schönes Design und Latte Macchiato.

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