Bildersuche leicht gemacht: Mit diesen Tricks findest du schnell die passenden Bilder.

Bildersuche: Schnell Bilder finden im Internet

Du willst nicht so viel Zeit mit Bildersuche im Internet verplempern?

Aber du brauchst tolle Bilder für deine Homepage oder für andere Medien?

Dann kennst du das auch:
Du …
… suchst im Internet nach DEM passenden Bild.
… scrollst durch tausende Bilder.
… kämpfst dich von einem Bildarchiv zum anderen.
– Eventuell stundenlang. –
Am Ende siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und das Bild …
… ist immer noch nicht dabei.

Willkommen im Club!
Mich hat sowas jedenfalls genervt.
Ich erzähle dir in diesem Beitrag, wie ich schnell weiter komme, ohne stundenlang suchen zu müssen und habe 6 Tipps für dich, damit du schnell passende Bilder findest und gute Lösungen für deine visuelle Kommunikation hast.

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 1:

Überlege dir als erstes genau, wonach du suchst.
Hast du schon eine gute Bildidee? Sei kreativ!
Je klarer du das Bild beschreiben kannst, desto fokussierter wirst du suchen.
Wenn du im Bildarchiv von Adobe nur nach „Klavier“ suchst und keine genauen Angaben machst, dann werden dir fast 140.000 Bilder angezeigt.
Ist kein Witz! Sind echt so viele.
Da willst du dich nicht durchwühlen…

Deshalb:
beantworte dir erstmal ein paar Fragen, damit dir weniger, aber dafür umso passendere Bilder vorgeschlagen werden:

  • Brauchst du Bilder mit Platz für einen Text? (z.B. für einen Blogpost oder ein Bild für einen Leadmagneten)
  • Soll dein Bild hoch,- oder querformatig sein, Panorama oder quadratisch? Oder ist das egal?
  • Sollen Menschen auf den Bildern sein oder nicht?
  • Muss eine bestimmte Farbe drin sein? Vielleicht deine Corporate Design Farbe? Welche?
  • Soll das Bild von den Farben her ruhig sein, oder lebhaft?
  • Brauchst du ein Foto oder eine Grafik?
  • Wie groß muss das Bild sein?
  • Ist eine Vektorgrafik, die du beliebig vergrößern kannst die passende Wahl?
  • Wie soll die Tiefenschärfe im Bild sein?

In der Regel ist es so, dass du bei den kommerziellen Bildagenturen wie zum Beispiel Adobe mehr Filter für die Bildersuche setzen kannst, als auf den Seiten von kostenlosen Bildagenturen wie Unsplash oder Pixabay. Aber du kannst fast immer die Suche eingrenzen damit dir weniger, aber dafür passendere Bilder vorgeschlagen werden.
Probiere das mal aus, damit du schnell findest was du suchst.

In den Grafiken siehst du, wie die Bildersuche bei Adobe ausschaut und wo du auf Filtern klickst.

 

Beispiel Adobe: Klicke auf das "Filter" Icon (siehe roter Pfeil) obenBildersuche bei Adobe:
Knapp 140.000 Treffer für die Suche nach einem Klavierbild.
Da kann man sich nun Tagelang durchscollen und viel Zeit verplempern
😉
Das willst du nicht.

 

Setze Filter bei deiner Bildersuche, damit du wenige, aber dafür passende Bilder findest.Klicke auf das „Filter“ Icon bei Adobe, damit du im Internet schneller passende Bilder findest.

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 2:

Erstelle ein Moodboard / Brandboard (dt. Stimmungsboard) für dein Business.

Sowas brauchst du sowieso für dein Marketing. Und so ganz nebenbei hilft es dir auch bei deiner Bildersuche im Internet

  • Feste Regeln und ein klarer Leitfaden für deine visuelle Kommunikation geben dir Sicherheit.
  • Du bekommst ein konsistentes Auftreten
  • Du sparst Zeit und Geld bei deinem Marketing

Wenn du noch kein Moodboard hast, dann mach mit beim Workshop „Bilder & Farben“ (kostenlos), in dem ich dir zeige wie du ein Moodboard für dein Business erstellt.

Beispiel für ein Stimmungsboard / Moodboard. Im Mini Online Workshop (gratis) erstellst du dein eigenes Moodboard.

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 3:

Falls du mal kein tolles Bild findest:
Meist bringt es nichts Ewigkeiten weiterzusuchen. Wenn du festhängst habe ich einen anderen Tipp für dich:
Vergiss das Bild.

Mach es anders:
Mit Worten kannst du nämlich auch Bilder im Kopf hervorzaubern – und das Kopfkino kann mehr für dein Marketing tun, als irgendein drittklassiges Foto!
Jetzt willst du wissen wie das geht? Ganz einfach:
Nimm eine Info, die dir wichtig ist und verpacke sie so in Worte, dass Bilder im Kopf entstehen. Mir fällt sowas eher schwer, aber dafür gibt es ja gute Werbetexter, die das können. Die haben die nötige Kreativität und schütteln tolle Texte aus dem Handgelenk, die wirken.
Und wenn du das sogar selber kannst, wow, mein Glückwunsch! Da bin ich fast schon ein wenig neidisch 😉
Tolle Texte sind unbezahlbar (in Sachen Wirkung).

Mit Texten kannst du Bilder im Kopf entstehen lassen.

 

Hebe die Texte, die Bilder im Kopf hervorzaubern sollen, groß und plakativ hervor, damit sie auffallen. Wähle Farben, die deine Aussage untermauern oder noch besser: Deine Corporate Design Farben. Schau, was am besten passt und stimmig wirkt. Achte darauf, dass man alles lesen kann. Wähle eine passende Schriftart und einen passenden Schriftschnitt dafür aus (fett, kursiv, condensed, light, regular, …). Oft sind es Kleinigkeiten in Sachen Design, die eine Information ins Hirn brennen, so dass man sich immer wieder daran erinnert.
Gib auch dem Hintergrund eine passende Farbe. Zack – Fertig.
Für die typografische Umsetzung von „Wer keine Kopfkino hat, verpasst die besten Filme“ habe ich nur ein paar Minuten gebraucht. Klar, da kann man noch mehr rausholen, aber manchmal reicht auch so ein Schnellschuss, um lange Texte auszulockern.

So kannst du immer mal wieder auf Bilder verzichten, ohne das was fehlt. Wir Grafiker nennen das typografische Lösung. 

Auch bei langen Copy Texten kannst du das Kopfkino anwerfen.

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 4:

Nimm mal Icons anstelle von Bildern.

Font Awesome - Hier findest du schöne kostenlose Icons
Schon hast du auflockernde, visuelle Elemente in deinen Texten platziert und brauchst weniger Bilder. Es gibt haufenweise tolle Icons im Internet, die du kostenlos zum Beispiel für deine Website nutzen kannst. Du kannst den Icons deine Corporate Design Farben geben, sie mit einem Rahmen versehen, die Größe skalieren oder Hintergrundfarben wählen und das so für deine Marke individualisieren.

Schau dir zum Beispiel mal „Font Awesome“ an. Übersetzt heißt das „Geniale Fonts“. Ist doch auch irgendwo genial diese Bilderschrift, was meinst du?

Fast 1000 Icons sind in der gratis Version enthalten.
Damit kommst du schon recht weit!
Probier doch mal aus!

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 5:

Wenn du zum Beispiel als Berater oder Coach unterwegs bist, dann brauchst du unbedingt tolle Bilder von DIR. Die Leute da draußen wollen nämlich wissen, mit wem sie es zu tun haben. Da kannst du nicht nur auf Stockfotos setzen. Du brauchst eigene Fotos und zwar gute. Und je mehr du von dir zeigst, desto besser ist das für dein Business.

Nur: Wie beauftragst du einen Fotografen, damit auch tolle Bilder dabei rumkommen?
Gerade, wenn du selber noch nicht weißt, wie du rüberkommen willst, …
Wie soll das dann der Fotograf erschnüffeln?
Der beste Fotograf kann nicht hellsehen!

Fotograf statt Bildersuche im Internet

 

Mein Tipp dafür:
Zeige deinem Fotografen dein Moodboard.
Wenn du noch keines hast erstell dir eins.
Das sagt nämlich mehr als 1000 Worte und verschafft dir und dem Fotografen auf einen Blick Klarheit, wie du rüberkommen willst!
Wo und wie soll das Foto gemacht werden, welche Klamotten trägst du, welche Perspektive soll gewählt werden, welche Farben gehören ins Bild, welche Accessoires brauchst du, soll das Ganze eher flippig und bunt rüberkommen oder gesetzt, bieder und solide, wie soll das Licht sein, wie die Tiefenschärfe…?

Da gibt es nicht nur Schwarz Weiß, sondern unendlich viele Nuancen. Die passende Nuance soll dein Fotograf im Bild festhalten und dafür ist es gut, wenn du noch vor dem Fototermin gemeinsam mit dem Fotografen passende Lösungen durch gehst.

Je klarer du das selber hast, desto weniger überlässt du das Ergebnis des Fotoshootings dem Zufall.
Im Workshop „Bilder & Farben“ (kostenlos), zeige ich dir, wie du ein wirksames Moodboard für dein Business erstellt.

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 6:

Schau dir mal die umgekehrte Bildersuche von Google an.
Da kannst dort Bilder hochladen oder ein Bild aus dem Internet einfügen.

Google schlägt dir daraufhin Bilder vor, die so ähnlich sind wie das Bild das du hochgeladen hast. Manchmal hat man ja schon ein Bild und sucht nur sowas ähnliches.

Google umgekehrte Bildersuche

Öffne im Browser die Google Bildersuche und in der Eingabemaske von Google findest du ein kleines Kamera Icon.. Da klickst du drauf und schon kannst du dein Bild hochladen und Google macht dir dann passende Vorschläge.

Natürlich musst du immer sorgfältig auf die Nutzungsrechte achten, falls du die Bilder verwenden willst! Aber das gilt ja sowieso für alle Bilder die du verwendest.

Probier das einfach mal aus!

Also, fassen wir nochmal alle Möglichkeiten zusammen:
Tipp 1: Setze Filter
damit dir passende Bilder vorgeschlagen werden
Tipp 2: Erstelle ein Moodboard
Tipp 3: Wirf mit tollen Texten das Kopfkino an

Tipp 4: Verwende Icons anstelle von Bildern
Tipp 5: Nimm einen Fotografen
anstelle von Stockfotos
Tipp 6: Die umgekehrte Bildersuche von Google ist auch mal einen Versuch wert.

Wenn dir dieser Blogpost gefallen hast, dann schau dir auf jeden Fall auch meinen Workshop „Farben & Bilder“ (kostenlos) an. Damit du auf den ersten Blick aus der Masse von Mitbewerbern positiv hervorstichst und wirksame Bilder für dein Business verwendest.

Wie wichtig sind gute Bilder für dein Business?
Schreibe mir mal, welcher Tipp dir am meisten geholfen hat schnell weiter zu kommen. Oder informiere mich im Kommentar, wie du am schnellsten tolle Bilder findest die wirken. Gerne auch mit einem Link auf deine Website.

 

Claudia Germer

Sie ist seit 30 Jahren Expertin für visuelle Kommunikation die wirkt. Schwindelfrei geht´s bei ihr aufwärts in Sachen 360° Kommunikation: Wirksames Branding. Wirksames Design. Wirksame Webseiten. Bevor sie sich selbstständig machte, war sie 10 Jahre in Online Agenturen für das digitale Branding von Marken wie Loréal, Opel und Microsoft als Art Directorin verantwortlich. Sie gibt ihr Wissen an Solo-Unternehmer weiter, die sicher ihre Ziele erreichen wollen.

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