Title Image

Bildersuche: Schnell gute Bilder finden im Internet (ohne Zeit damit zu verplempern)

Bildersuche leicht gemacht: Mit diesen Tricks findest du schnell die passenden Bilder.

Bildersuche: Schnell gute Bilder finden im Internet (ohne Zeit damit zu verplempern)

Ich zeige dir in diesem Beitrag, wie ich schnell Bilder finde, (ohne Zeit zu verplempern) und habe 6 Tipps für dich, damit du das auch kannst. Damit du für deine Social-Media-Kanäle und deine Website flott die richtigen Bilder findest – ohne dich durch tausende Bildern zu scrollen.

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 1:

Überlege dir als Erstes genau, wonach du suchst.
Hast du schon eine gute Bildidee? Sei kreativ.
Je klarer du das Bild beschreiben kannst, desto fokussierter wirst du suchen.
Wenn du im Bildarchiv von Adobe nur nach „Klavier“ suchst und keine genauen Angaben machst, dann werden dir fast 140.000 Bilder angezeigt.
Kein Witz! Sind echt so viele.
Da willst du dich nicht durchwühlen…

Deshalb:
beantworte dir erst mal ein paar Fragen, damit dir weniger, aber dafür umso passendere Bilder vorgeschlagen werden:

  1. Wie soll dein Bild wirken?
  2. Wie soll dein Unternehmen rüberkommen?
  3. Brauchst du Bilder mit Platz für einen Text? (z.B. für einen Blogpost oder ein Bild für einen Leadmagneten)
  4. Soll dein Bild hoch,- oder querformatig sein, Panorama oder quadratisch? Oder ist das egal?
  5. Sollen Menschen auf den Bildern sein oder nicht?
  6. Wie sollen die Menschen wirken? Wie alt? Männlich oder weiblich? Wer repräsentiert perfekt deine Zielgruppe?
  7. Muss eine bestimmte Farbe drin sein? Vielleicht deine Corporate Design Farbe? Welche?
  8. Soll das Bild eher ruhig sein, oder lebhaft, oder? …
  9. Brauchst du ein Foto oder eine Illustration?
  10. Wie groß muss das Bild sein?
  11. Brauchst die ein Bild, das du beliebig skalieren kannst?
  12. Wozu soll das Bild passen, damit alles harmonisch wirkt?

In der Regel ist es so, dass du bei den kommerziellen Bildagenturen wie zum Beispiel bei Adobe mehr Filter für die Bildersuche setzen kannst, als auf den Seiten von kostenlosen Bildagenturen wie Unsplash oder Pixabay. Mit Filtern kannst du die Suche eingrenzen, damit dir weniger, aber dafür passendere Bilder vorgeschlagen werden. Das verkürzt die Bildersuche erheblich.
Probiere das mal aus, damit du schnell weiter kommst.

Hier als siehst du zum Beispiel die Bildersuche bei Adobe Stock:

 

Beispiel Adobe: Klicke auf das "Filter" Icon (siehe roter Pfeil) oben

Bildersuche bei Adobe:
Knapp 140.000 Treffer für die Suche nach einem Klavierbild.
Da kann man sich nun Tagelang durchscrollen und viel Zeit verplempern
😉
Das willst du nicht. Verwende Filter, um die Suche einzugrenzen.

 

Setze Filter bei deiner Bildersuche, damit du wenige, aber dafür passende Bilder findest.

Klicke auf das „Filter“ Icon bei Adobe, damit du im Bildarchiv schnell Bilder mit deinem gewünschten Motiv findest.

Hier kommst du zu den Adobe Stockbildern

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 2:

Erstelle ein Moodboard für dein Business.

Sowas brauchst du für dein Marketing. Und nebenbei hilft es dir auch bei deiner Bildersuche im Internet

  • Mit einem Moodboard hast du feste Regeln und einen klaren Leitfaden für deine visuelle Kommunikation. Das gibt dir Sicherheit.
  • Du findest leichter die richtigen Bilder (die zu deiner Marke passen) und kannst deinem Grafiker / Webdesigner frühzeitig zeigen, wie deine Sachen wirken sollen.
  • So sparst du Zeit / Geld beim Marketing, denn dein Webdesigner und andere externe Dienstleister verstehen leichter, was dein Business ausmacht.

Falls du noch kein Moodboard hast: Starte mit dem bewährten Moodboard-Workshop, indem du dein Branding mit den richtigen Farben + Bildern auf Kurs bringst. Ich zeige dir mit meinem System, wie du das auch kannst (auch wenn du kein Grafiker bist und keine Ahnung von Design hast). Und das Beste: Du hast sogar Spaß dabei!

Beispiel für ein Stimmungsboard / Moodboard. Im Mini Online Workshop (gratis) erstellst du dein eigenes Moodboard.

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 3:

Falls du mal kein tolles Bild findest:
Meist bringt es nichts Ewigkeiten zu suchen. Wenn du festhängst habe ich einen anderen Tipp für dich:
Vergiss das Bild.

Mach es anders:
Mit Worten kannst du nämlich wunderbar Bilder im Kopf hervorzaubern – und das Kopfkino kann mehr für dein Marketing tun, als irgendein drittklassiges Foto!
Jetzt willst du wissen, wie das geht? Ganz einfach:
Nimm eine Information, die für deine potenziellen Kunden wichtig ist und verpacke sie so in Worte, dass Bilder im Kopf entstehen. Mir fällt so was eher schwer, aber es gibt hervorragende Werbetexter, die das können. Die schütteln wirksame Texte aus dem Handgelenk.
Und wenn du das sogar selber kannst: Wow, mein Glückwunsch! Da bin ich fast schon ein wenig neidisch 😉
Tolle Texte sind unbezahlbar (in Sachen Wirkung).

Mit Texten kannst du Bilder im Kopf entstehen lassen.

 

Hebe Texte, die Bilder im Kopf hervorzaubern sollen, groß und plakativ hervor, damit sie auffallen. Wähle Farben, die deine Aussage untermauern oder noch besser: Nimm deine Corporate Design Farben. Schau, was am besten passt und stimmig wirkt. Idealerweise ist das bereits mit deinem Corporate Design Leitfaden festgelegt. Achte darauf, dass man deine Texte gut lesen kann. Wähle eine passende Schriftart und einen passenden Schriftschnitt dafür aus (fett, kursiv, condensed, light, regular, …). Oft sind es Kleinigkeiten in Sachen Design, die Informationen ins Hirn brennen, sodass man sich immer wieder daran erinnert.
Gib auch dem Hintergrund eine passende Farbe.
Für die typografische Umsetzung von „Wer kein Kopfkino hat, verpasst die besten Filme“ habe ich nur ein paar Minuten gebraucht. Klar, da kann man noch mehr herausholen, aber manchmal reicht auch so ein Schnellschuss, um lange Texte aufzulockern.

So kannst du immer mal wieder auf Bilder verzichten, ohne dass was fehlt. Wir Grafiker nennen das eine typografische Lösung. 

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 4:

Wie wäre es mal mit Icons anstelle von Bildern?

Font Awesome - Hier findest du schöne kostenlose Icons
Schon hast du auflockernde, visuelle Elemente in deinen Texten platziert und brauchst weniger Fotos. Es gibt haufenweise tolle Icons im Internet, die du kostenlos zum Beispiel für deine Website nutzen kannst. Du kannst den Icons deine Corporate Design Farben geben, sie mit einem Rahmen versehen, die Größe skalieren oder Hintergrundfarben wählen und das so für deine Marke anpassen.

Schau dir zum Beispiel die „Font Awesome“ Icons an. Übersetzt heißt das „Geniale Fonts“. Ist doch auch irgendwo genial diese Bilderschrift, was meinst du?

Fast 1000 Icons sind in der gratis Version enthalten.
Damit kommst du schon recht weit!
Probier doch mal aus!

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 5:

Wenn du zum Beispiel als Berater oder Coach unterwegs bist, dann willst du auf professionelle Bilder von dir nicht verzichten. Die Leute da draußen wollen nämlich wissen, mit wem sie es zu tun haben. Da kannst du nicht nur auf generische Stockfotos setzen, die andere auch verwenden. Je mehr du von dir zeigst, desto besser ist das für dein Business.

Nur: Wie beauftragst du einen Fotografen, damit du am Ende des Tages tolle Bilder hast?
Gerade, wenn du selber noch nicht weißt, wie du rüberkommen willst, …
Wie soll das der Fotograf erschnüffeln, der schließlich auch nicht hellsehen kann?

Fotograf statt Bildersuche im Internet

 

Mein Tipp dafür:
Zeige deiner Fotografin dein Moodboard.
Zeige ihr, wie dein Business wirken soll.
Ein Moodboard sagt nämlich mehr als 1000 Worte und verschafft dir und deiner Fotografin auf einen Blick Klarheit, wie du rüberkommen willst.
Wo und wie soll das Foto gemacht werden, welche Klamotten trägst du, welche Perspektive soll gewählt werden, welche Farben gehören ins Bild, welche Accessoires brauchst du, soll das Ganze eher flippig und bunt rüberkommen oder solide, wie soll das Licht sein, wie die Tiefenschärfe…? Für deine Fotografin empfehle ich dir 2 Moodboards anzulegen: Das erste Moodboard um deine Marke zu verstehen. Das zweite Moodboard, damit dein Fotograf versteht welche Vorstellung du von deinen Fotos hast. Eine gute Fotografin fragt auch deinem Branding und will deine Marke versehen, damit Bilder sie großartige Bilder von dir macht.

Idealerweise gehst du noch vor dem Fotoshooting gemeinsam mit deiner Fotografin passende Lösungen durch.

Je klarer du die Bilder schon vor deinem geistigen Auge siehst, desto weniger überlässt du das Ergebnis des Fotoshootings dem Zufall. Genauso ist es bei deiner Webseite und deinem Flyer.
Erst, wenn du selbst genau weißt, wie deine Bilder wirken sollen, ergibt es Sinn andere Dienstleister (wie deine Fotografin) hinzuziehen. Alles andere wäre blinder Aktionismus.

 

Schnelle Bildersuche im Internet

Tipp 6:

Schau dir mal die umgekehrte Bildersuche von Google an.
Du kannst dort Bilder hochladen, oder ein Bild aus dem Internet einfügen.

Google schlägt dir daraufhin Bilder vor, die so ähnlich sind, wie das Bild das du hochgeladen hast. Manchmal hat man ja ein konkretes Bild vor Augen und sucht so was Ähnliches.

Google umgekehrte Bildersuche

Öffne im Browser die Google Bildersuche und in der Eingabemaske von Google findest du ein kleines Kamera-Icon. Da klickst du drauf und schon kannst du dein Bild hochladen und Google macht dir dann passende Vorschläge.

Natürlich musst du immer sorgfältig auf die Nutzungsrechte achten, falls du die Bilder verwenden willst! Aber das gilt definitiv  für alle Bilder, die du verwendest.

Probier das es aus.

Also, fassen wir noch mal alle Möglichkeiten zusammen:
Tipp 1: Setze Filter
damit dir passende Bilder vorgeschlagen werden
Tipp 2: Erstelle ein Moodboard
Tipp 3: Wirf mit tollen Texten das Kopfkino an

Tipp 4: Verwende Icons anstelle von Bildern
Tipp 5: Nimm einen Fotografen
anstelle von Stockfotos
Tipp 6: Die umgekehrte Bildersuche von Google ist auch mal einen Versuch wert.

Wenn dir dieser Blogpost gefallen hat, dann schau dir auf jeden Fall auch den Moodboard-Workshop an, damit du zunächst die Außenwirkung deiner Marke auf Kurs bringst. Wenn du genau weißt, wie deine Marke wirken soll, dann wirst du auch leichter die richtigen Bilder für dein Business finden. Und dann kannst du Fotografen, Grafiker, Texter, Webdesigner gut briefen, damit sie wissen, wie die Außenwirkung sein soll.

Achtung: Fremde Fotos sind geistiges Eigentum anderer Menschen. Die darfst du nicht einfach benutzen! Ich empfehle dir für jedes Bild sorgfältig die Nutzungsrechte zu klären (und bei Bedarf einzukaufen), sonst kann es teuer werden.

Wie wichtig sind gute Bilder für dein Business?
Schreibe mir gerne, welcher Tipp dir am meisten geholfen hat.

 

Claudia Germer

Moin aus Hannover! Ich mache seit 30 Jahren visuelle Kommunikation, die wirkt. Ich bin User Interface Designer, UX Designer, Grafiker, Webdesignerin (WordPress), Online-Marketer und schaue stets über den Tellerrand hinaus, damit Unternehmer Ziele sicher erreichen. Wenn ich nicht arbeite, dann liege ich vielleicht gerade mit einem tollen Buch in der bunten Hängematte in meinem Garten.

Noch nicht kommentiert

Schreibe einen Kommentar